Hey Freunde, wie geht’s euch?

Heute möchte ich euch etwas über das Thema „Zucker“ erzählen.

Aktuell werden Kohlehydrate ja extrem verteufelt und ich versuche nun kurz meine Meinung zu dem Thema kundzutun.

Also Zucker ist ja nicht gleich Zucker…

Fructose beispielsweise wird Insulinunabhängig verstoffwechselt. D.h, dass er auch eingelagert werden kann, wenn ihr ansonsten keinen hohen Insulinspiegel habt.

Gerade beim Abnehmen ein entscheidender Nachteil.

Glukose ist hingegen Insulinabhängig. Das heisst, durch Glukose geht der Insulinspiegel hoch. Dies kann je nach persönlicher Zielsetzung gut oder schlecht sein. Wollt ihr Muskeln aufbauen, so ist dies gut. Wollt ihr Fett abbauen, so ist dies schlecht.

Bedachter Einsatz von Süssungsmitteln

Grundsätzlich nehme ich Zucker nur zu mir, wenn ich gerade trainiert habe. Dann darf es aber auch ein wenig mehr sein. Und vor allem sollte es schneller Zucker sein (Dextrose).

Dadurch schleust ihr jede Menge Nährstoffe in eure Muskulatur, was wiederrum dafür sorgt, dass eure Muskeln schnell mit wichtigen Stoffen versorgt werden und folglich schneller wachsen können.

Es ist nicht notwendig jedes Nahrungsmittel Grammgenau abzuwiegen und den Zucker herauszurechnen. Es reicht, wenn man weiß, dass Getreide, Nudeln und Reis stärkehaltig und somit Zuckerhaltig sind. Vermeidet also solche Lebensmittel.

Hier könnt ihr euch auch einfach an den Glykämischen Index der Lebensmittel halten. Er ist ein Indikator für Zuckergehalt und Zuckerart.

Als Sportler sollte man immer an seiner Ernährung feilen. Meist sind Plateaus nichts anderes als nicht bemerkte Schwachstellen in der Ernährung. Findet man die Fehler jedoch, so können sie behoben und die Definition des eigenen Körpers vorangetrieben werden.

Zucker ist zwar kein Gift, jedoch ist unsere Ernährung heutzutage einfach zu Zuckerlastig, was wiederrum dafür sorgt, dass wir zunehmen, faul werden und einfach keinen Antrieb mehr verspüren.

Statt also nächstes Mal einen Apfel zu essen, sollte man vielleicht eher auf Brokkoli umsteigen. Gemüse ist nämlich der Treibstoff, aus dem Athleten gemacht sind.